14.10.2013

Einblicke in eine deutsch-jüdische Familie

Die Frankfurter Wurzeln der Familien von Buddy Elias, Präsident des ANNE FRANK FONDS, und seiner Cousine Anne Frank können bis ins 16. Jahrhundert nachgewiesen werden. Die Wirtschaftskrise 1929 und der Nationalsozialismus zwangen sie zur Auswanderung. Die Familie Elias verdankt dem Umzug nach Basel ihr Überleben – und die Rettung des Familienbesitzes, der die Geschichte einer bedeutenden deutsch-jüdischen Frankfurter Familie widerspiegelt und künftig dauerhaft in Frankfurt aufbewahrt wird. Die Ausstellung gibt anhand von ersten persönlichen Objekten aus der Sammlung und Schwarzweiss-Fotografien von Barbara Klemm Einblick in die Vielfalt des bedeutenden Familienbesitzes in Basel. Überdies wird ein erster Eindruck von der Arbeit des Familie Frank Zentrums vermittelt, das vom Jüdischen Museum Frankfurt in Kooperation mit dem ANNE FRANK FONDS Basel 2012 gegründet wurde. Das Zentrum verwaltet zahlreiche Dokumente, Fotos und Objekte und wird sie für die Forschung, für pädagogische Zwecke und für Ausstellungen des Museums nutzbar machen.

Einen Einblick in das Vorhaben des Familie Frank Zentrum vermittelt dieser Trailer.

Im Bild: Buddy und Gerti Elias (Foto Klemm)

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